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Die perfekte Innenbeleuchtung

In erster Linie sollen Lampen selbstverständlich für Helligkeit sorgen. Doch sie darauf zu reduzieren, würde ihnen nicht gerecht werden. Denn richtig eingesetzte kann die Beleuchtung zu einem elementaren Bestandteil der Einrichtung werden und jeden Raum optisch aufwerten. Wie das gelingt, erklären wir hier.

Die perfekte Innenbeleuchtung. Foto: in4mal / shutterstock
Die perfekte Innenbeleuchtung. Foto: in4mal / shutterstock
Das künstliche Licht in einem Raum hat nicht nur den praktischen Nutzen, dass man nicht gegen einen Schrank läuft, sondern kann noch viel mehr. Denn mit Lampen und Co. lassen sich auch die Atmosphäre und das Erscheinungsbild eines Zimmers entscheidend beeinflussen. Diese Wirkung von Licht wird oft unterschätzt beziehungsweise verschenkt. Hauptgrund dafür ist, dass auf eine einzige Lichtquelle gesetzt wird. So sieht man zwar alles, aber was man sieht, ist nicht schön.
 
Damit ein Raum seine volle Pracht entfalten kann, sollte es mindestens drei verschiedene Lichtquellen geben, die harmonisch zusammenspielen und spannende Akzente fürs Auge setzen. Dabei sollten zumindest zwei der drei verschiedenen Arten der Innenbeleuchtung miteinbezogen werden.
 

Diese Komponenten braucht gute Beleuchtung

Für jeden, der sich jetzt fragt, was denn bitte die drei Arten der Innenbeleuchtung sein sollen, hier eine kurze Erklärung:
  • Hintergrundbeleuchtung
Wenn von Beleuchtung die Rede ist, ist in der Regele die Hintergrundbeleuchtung gemeint. Sie sorgt dafür, dass ein Raum komplett ausgeleuchtet wird. Es handelt sich also meist um eine große Lichtquelle wie eine Hängelampe in der Mitte des Raumes, ein Deckenfluter oder eine Stehlampe. Hintergrundbeleuchtung funktioniert je nach Geschmack direkt oder indirekt.
  • Zonenlicht
Wie der Name schon sagt ist das Zonenlicht die zusätzliche Beleuchtung eines bestimmten Bereichs, etwa des Esstischs oder der Küche. Seine primäre Aufgabe ist es, dass die jeweilige Tätigkeit entweder in einer gemütlichen oder einer effizienten Atmosphäre von Statten gehen kann.
  • Stimmungslicht
Das Stimmungslicht soll eher weniger für Helligkeit im Raum sorgen. Stattdessen betont es einzelne Gegenstände, indem es sie anstrahlt und so aus der Masse hervorhebt. Ob es sich um ein Gemälde, ein Foto oder auch eine kleine Statue handelt: Mit Zonenlicht wird die Aufmerksamkeit direkt darauf gelenkt, wodurch tolle Akzente im Raum entstehen.
 

Fünf Tipps für die perfekte Beleuchtung

Nur wenn diese drei Beleuchtungstypen (oder zumindest zwei davon, das Zonenlicht muss nicht zwingend beteiligt sein) zusammen wirken, wird das volle Potential von Lampen genutzt und jeder Raum zeigt sich von seiner besten Seite.
Die folgenden Ratschläge zeigen, wie dieses Zusammenspiel gelingt:
 

1. Lichtinseln schaffen

Wenn ein Raum einfach nur überall hell ist, wirkt er langweilig und uninteressant. Umgehen kann man dieses Problem, indem man stärker und schwächer beleuchtete Bereiche miteinander kombiniert. So entstehen kleine Akzente, die das Auge beschäftigen, ohne es zu überfordern.

2. Keine nackten Lichtquellen!

Der direkte Blick auf eine Glühbirne erinnert viel zu sehr an Verhörräume aus US-Krimis, als dass er gemütlich sein könnte. Lampenschirme gibt es schließlich nicht umsonst. Sie machen das Licht nicht nur angenehmer fürs Auge, sondern lassen es seine volle Wirkung erst entfalten. Lampen und Leuchten für den Innenbereich finden Sie unter anderem hier.
 

3. Die richtigen Energiesparlampen verwenden

Auch wenn es mittlerweile seit 5 Jahren keine klassischen Glühbirnen mehr gibt, sind viele mit Energiesparlampen noch nicht warm geworden. Der Irrglaube vom ungemütlichen Licht hält sich bis heute. Dabei gibt es inzwischen diverse Varianten: Mit „warm-weißen“ Modellen lässt sich gemütliches Licht schaffen, das bei geringerem Verbrauch eine höhere Lebensdauer hat als jede Glühbirne.
 

4. Bewegungsmelder im Flur

Zum Abschluss noch ein Tipp der nicht unbedingt mit dem Ambiente zu tun hat, sondern rein praktischer Natur ist: Wer im Flur oder in der Diele Bewegungsmelder installiert, tut gerade seinen Gästen einen großen Gefallen. Im Dunkeln mit dem Zeh gegen einen Schuhschrank zu stoßen, macht nämlich nicht allzu viel Spaß.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: c.l.   
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