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Gebäudeschäden durch Taubenbefall

Die verwilderte Stadttaube trägt den lateinischen Namen "Columba livia domestica" und ist in vielen Innenstädten ein oft gesehener Anblick. Insbesondere Kinder füttern die Vögel auch sehr gerne. Doch zu viele Tiere können auch zum Problem werden. Denn wenn sich die Tiere beispielsweise in Massen in einem Gebäude einnisten, können die Hinterlassenschaften die Bausubstanz angreifen. 

Gebäudeschäden durch Taubenbefall – jetzt muss der Profi ran! Foto: Free-Photos / pixabay.com
Gebäudeschäden durch Taubenbefall – jetzt muss der Profi ran! Foto: Free-Photos / pixabay.com

Welche Probleme bringt Taubenbefall mit sich?

Die Tiere scheiden Kot aus, der extrem aggressive Säuren enthält. Dieser Vogelkot kann fast alle Baumaterialien angreifen. Wird auf einen Taubenbefall nicht rechtzeitig reagiert, können somit dauerhafte Schäden an der Bausubstanz die Folge sein. Ein besonders krasses Beispiel: Durch Taubenkot im Zusammenspiel mit Regenfällen können sogar Balkonen so marode werden, dass die Bausubstanz bröckelt und sie sogar abbrechen können. Fassaden werden von Taubenkot so zerfressen, dass Sanierungsarbeiten nötig werden. Dies kostet besonders bei historischen Gebäuden oft Unsummen. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Tauben sind selbst Überträger von Krankheiten und Infektionen. In ihrem Umfeld leben aber auch sogenannte Sekundärschädlinge. Dies können beispielsweise Flöhe, Zecken oder Milben sein und erhöht die Gefahr einer Ansteckung weiter.
 
Damit es erst gar nicht so weit kommt, bieten Experten geeignete Dienstleistungen an, die Tauben effektiv vertreiben. Für den Raum Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, Mittelfranken und die Oberpfalz ist die A.S.S. Allround Schädlingsbekämpfungen + Service GmbH auch in der Taubenbekämpfung im Einsatz.
 

Wie funktioniert die Taubenbekämpfung?

Grundsätzlich lassen sich fünf Arten von Bekämpfungsmaßnahmen gegen Tauben unterscheiden:
  • Die akustische Abwehr: Es kommen beispielsweise Vogelschrei-Geräusche zum Einsatz, um die Tauben abzuschrecken.
  • Mechanische Abwehr: Fest installierte Objekte sollen die Landung der Tauben verhindern. Darunter fallen etwa Netze aber auch die bekannten Spikes.
  • Optische Abschreckung: Mit rotierenden Spiegeln oder einem Lasersystem können Tauben ebenfalls wirkungsvoll abgeschreckt werden.
  • Elektronische Abschreckung: Das System kennt jeder vom Weidezaun. Die Tiere werden durch leichte und unerwartete Elektrostöße vertrieben.
  • Chemische Abschreckung: Anti-Tauben-Gel wirkt auf Tauben beispielsweise wie ein Feuer – und die Vögel ergreifen die Flucht.

Welche Form der Taubenabwehr ist am besten?

Diese Frage lässt sich nur im Einzelfall beantworten. Es empfiehlt sich daher grundsätzlich, einen Experten mit der Lösung der Problematik zu beauftragen. Dieser wird zunächst einmal feststellen, wie stark der Befall überhaupt ist. Dabei lassen sich drei Arten von Taubenbefall unterscheiden:
  • Niedriger Besiedlungsdruck: Wenige Vögel halten sich immer mal wieder rund um das Gebäude auf.
  • Mittlerer Besiedlungsdruck: Mehrere Vögel haben sich über längere Zeit einen Platz in dem Gebäude gesucht.
  • Hoher Besiedlungsdruck: Die Vögel haben begonnen zu nisten.
Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Siedlungsdruck, desto einfacher ist das Problem zu lösen. Bleiben Gegenmaßnahmen hingegen aus, erhöht sich die Stufe des Taubenbefalls im Laufe der Zeit.
 

Welche Maßnahmen sind gegen Tauben nicht erlaubt?

Auch wenn die Tiere eine echte Plage sein können und eine Gefahr für die Bausubstanz und die Gesundheit darstellen, darf ihnen kein Leid zugefügt werden. Abschüsse sind daher ebenso verboten wie das Auslegen von Giftködern. Sinn machen würden solche Maßnahmen ohnehin nicht: Sinkt die Population, reagieren die Tauben sofort, indem sie mehr Nachwuchs ausbrüten. 

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Ergänzende Informationen
 Quelle: j.r.   
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