Nachhaltigkeit bei Gartenhäusern

Das Konzept "Back to Nature" hat seine ideale Umsetzung im ökologisch nachhaltigen Gartenhaus gefunden. Denn ganz gleich, ob "Wohnraum im Grünen" oder Luxus-Modell mit Schlafmöglichkeit: Der Kurzurlaub im Gartenhäuschen stärkt die Verbindung zur Natur und lässt uns spüren, dass wir ein Teil von ihr sind.

Nachhaltigkeit bei Gartenhäusern – worauf ist zu achten? Foto: Günter Hentschel – Flickr.com
Nachhaltigkeit bei Gartenhäusern – worauf ist zu achten? Foto: Günter Hentschel – Flickr.com
 

Dementsprechend gut durchdacht sollte auch die Planung sein – damit Ihr Gartenhaus Sie die Natur nicht nur genießen lässt, sondern sie zugleich auch schützt.
 

Erst informieren, dann planen

 
Ob ökologisch oder nicht, die Rechtslage bleibt die gleiche. Grundsätzlich haben Gartenhäuser bis zu einem Raumvolumen von 30 Kubikmetern laut Baugesetzbuch und Länderbauordnung rechtlich den gleichen Stand wie etwa ein Carport und sind daher genehmigungsfrei. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie sich hierüber jedoch Gewissheit beim zuständigen Bauamt verschaffen, da in manchen Fällen der Verlauf der Grundstücksgrenzen beispielsweise nicht ganz eindeutig ist, beziehungsweise ein spezieller Flächennutzungsplan vorliegt, von dem Sie unter Umständen gar nichts wissen.
 
Bevor Sie sich über die Materialwahl Gedanken machen, müssen Sie für einen sicheren Stand sorgen. Bei Gartenhäusern mit normalen Abmessungen lässt sich das entsprechende Fundament – je nach Bodenbeschaffenheit – in der Regel in Eigenregie erstellen. Umweltschonend im Gegensatz zum Betonfundament ist das sogenannte "Plattenfundament", für das Mutterboden abgetragen und die Fläche mit Kies aufgefüllt wird. Über dem Kiesbett können Sie nun Gehwegplatten verlegen, die sie von unten zusätzlich durch Dachpappe vor Kälte und Nässe schützen sollten.
 

Baumaterial mit Zukunft: Holz

 
Nichts erscheint logischer, als etwas, das uns wieder näher zur Natur bringen soll, auch aus natürlichen Materialien zu erbauen: Ein Gartenhaus aus Holz fügt sich perfekt in das harmonische Gesamtbild Ihres Gartens ein, hat eine natürliche, warme Ausstrahlung und erzeugt ein angenehmes Raumklima. Damit Ihr Gartenhaus, nachdem es Ihnen viele Jahre lang Freude bereitet hat, auch schadlos wieder in den natürlichen Kreislauf eingehen kann, sollten Sie beim Holzschutz darauf achten, nur Lacke, Lasuren und Farben mit natürlichen Pigmenten und ohne synthetische Lösungsmittel zu verwenden. Außerdem sollten Sie sich für eine sogenannte "offenporige" Farbe entscheiden, da diese die Atmung des Holzes nicht beeinträchtigt.
 
Wenn es Ihnen darum geht, Ihr Gartenhaus nicht nur aus natürlichen Materialien zu fertigen, sondern zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Forstwirtschaft zu leisten, sollten Sie sich genau anschauen, wo das Holz, das Sie verwenden möchten, angebaut wurde. So mögen Gartenhäuser aus Tropenhölzern beispielsweise sehr beliebt sein, bedeuten durch Waldrodung, lange Transport- und Lagerungszeiten sowie chemische Vorbehandlung allerdings einen Raubbau an der Natur.
 

Achtung: Holz steht nicht automatisch für Nachhaltigkeit

 
Wer auf ökologische Nachhaltigkeit setzt, sollte sich für heimische Hölzer wie Fichte, Eiche oder Edelkastanie entscheiden, die aus regionalem Anbau stammen. Hier wird durch überlegten An- und Abbau das ökologische Gleichgewicht gewährleistet. Mittlerweile werden Zertifikate vergeben, die den verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz auszeichnen und dem Käufer dadurch "grünes Licht" geben. So stammen beispielsweise Erzeugnisse mit dem PEFC-Siegel ("Programme for the Endorsement of Forest Certification Scheme") aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die weder die Biodiversität noch die Rechte indigener Völker gefährdet.
 
Auch die international gültige FSC®-Zertifizierung des "Forest Stewardship Councils" steht für eine nachhaltige und umweltfreundliche Waldnutzung, die nach internationalen Standards Jahr für Jahr kontrolliert wird. Ein Gartenhaus-Hersteller, der mit dem FSC®-Zertifikat ausgezeichnet ist, ist unter anderen "Karibu". Die Firma verarbeitet ausschließlich nordisches Fichtenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Den finanziellen Mehraufwand gegenüber herkömmlichen Modellen können Sie ganz einfach ausgleichen, indem Sie über eine günstigen Händler einkaufen: Die "Gartenhaus GmbH" beispielsweise bietet Karibu-Erzeugnisse zu sehr günstigen Konditionen an, da der Zwischenhandel ausgeschaltet ist. Die beliebtesten Modelle sind hier erhältlich.
  
Vom Wasserkreislauf zum begrünten Dach. Foto: Kara - Fotolia.com
Vom Wasserkreislauf zum begrünten Dach. Foto: Kara - Fotolia.com
 
 

Rundherum nachhaltig: Vom Wasserkreislauf zum begrünten Dach

 
Natürlich ist das ökologische Potential Ihres Gartenhauses mit der Materialwahl noch lange nicht erschöpft: Damit Ihr Garten und Ihr Gartenhäuschen zu 100% kompatibel sind, sollten sie einander sowohl praktisch als auch ästhetisch optimal ergänzen: Ersteres erreichen Sie beispielsweise, indem Sie das Dach mit den passenden Regenrinnen ausstatten, durch die das Regenwasser in einer kleinen Auffangtonne gesammelt wird. Das gesammelte Wasser können Sie anschließend für die kostenlose Bewässerung Ihrer Blumen- oder Gemüsebeete nutzen.
 
Von den finanziellen Vorteilen einmal abgesehen, ist das Regenwasser ihren Pflanzen auch deutlich besser bekömmlich als normales Trinkwasser aus dem Gartenschlauch, da dieses in der Regel erstens zu kalt und zweitens zu kalkhaltig ist. Den ästhetischen Wert Ihres Gartenhauses können Sie steigern, indem Sie eine Dachbegrünung vornehmen und es somit auch optisch ideal in den Garten integrieren. Darüber hinaus wirkt die Dachbepflanzung zugleich als natürliche Wärmedämmung und als eine Art "Mini-Klärwerk", da die dort wachsenden Pflanzen Schadstoffe aus der Luft filtern.
 

Saubere Energie aus dem eigenen Garten: Photovoltaikanlagen

 
Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen und Ihr Gartenhaus nicht nur klimaneutral, sondern klimafördernd gestalten möchten, können Sie sich anstelle einer Dachbegrünung für eine Photovoltaikanlage auf dem Gartenhausdach entscheiden. Die hierdurch gewonnene Energie kann zur Innenbeleuchtung des Gartenhäuschens und zur Betreibung der dort aufgestellten elektrischen Geräte verwendet werden. Im Winter können Sie die zusätzliche Energie außerdem nutzen, um Ihre Weihnachtsbeleuchtung mit Strom zu versorgen.


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