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Luxuswohnungen: hoher Standard, hoch im Kurs

Luxuswohnungen werden knapp — so titeln seit einiger Zeit vermehrt die Zeitungen der Republik. Gemeint sind vor allem Ballungszentren und Großstädte: Wer in München, Hamburg oder Berlin fündig werden will, muss beim Wohnungskauf sehr tief in die Tasche greifen und sich gegen viele andere Konkurrenten durchsetzen oder er hat das Nachsehen.

Luxuswohnungen: hoher Standard, hoch im Kurs - Foto: Hartmut910 / pixelio.de
Luxuswohnungen: hoher Standard, hoch im Kurs - Foto: Hartmut910 / pixelio.de

Der Ring Deutscher Makler (RDM), der seinen Sitz in Berlin hat, vermeldete jüngst, dass Luxuswohnungen in der Hauptstadt „nahezu ausverkauft“ seien. Das Angebot sei zu gering, um die Nachfrage zu stillen. Eine ähnlich verschärfte Lage kennt man schon aus anderen europäischen Metropolen, namentlich London und Paris, neuerdings auch Warschau. Wir stellen zwei lebenswerte Städte vor, die dem Trend trotzen.
 

Luxusimmobilien abseits der Millionenstädte

  
Der Erwerb einer Eigentumswohnung — eine reine Glück- und Geldfrage? Nein, meint Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betonte er die Wichtigkeit von unterbewerteten Großstädten. Immer mehr Unternehmen würden ihren Sitz gezielt abseits der Millionenstädte suchen. Und die Menschen folgen. Günstige Immobilien und Arbeitsplätze geben den Ausschlag. Straubhaar nennt die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn als Beispiel für eine attraktive mittelgroße Stadt: Arbeitgeber mit großen Namen, Bildungseinrichtungen mit Renommee, gute Anbindungen, kurz: die perfekte Infrastruktur ohne Metropolenrauschen.
 

Ein Blick nach Niedersachsen

 
Im benachbarten Niedersachsen sticht die Landeshauptstadt hervor. Hannover ist mit einer halben Million Einwohnern eine recht übersichtliche Großstadt, die Historie und Moderne miteinander verbindet und mit der CeBIT die größte Messe für Technik und High-Tech weltweit ausrichtet. Auch die Continental AG und Bahlsen haben hier ihren Sitz. Dass es sich gut an der Leine leben und arbeiten lässt, haben längt auch viele Bundesbürger bemerkt: Laut Statistik ist der Preisanstieg für Eigentumswohnungen in Hannover sehr moderat und unter dem Deutschlandtrend.
 

Wo sich Hannover lohnt

 
Wo wenig Konkurrenz ist, lohnt sich der Kauf einer Luxusimmobilie umso mehr, denn die meisten Eigentumskäufer interessieren sich für das mittlere Preissegment. Dabei kann man noch zu (im Bundesvergleich) guten Preisen an Wohnungen und Häuser im beliebten Ortsteil Misburg-Anderten kommen. Die Innenstadtlage schlägt am teuersten zu Buche, denn dort und im näheren Umfeld muss schon bei Mietwohnungen mit bis zu acht Euro kalt pro Quadratmeter gerechnet werden. Im zweitbevölkerungsreichsten Stadtteil Vahrenwald-List dagegen wird man schnell fündig, und das ist bei ungefähr 1 400 Euro pro Quadratmeter auch kein Wunder. Wer den Metropolen Deutschlands den Rücken kehrt und seinen Lebensmittelpunkt in kleinere oder mittlere Großstädte verlegt, ist auf der sicheren Seite, denn Luxus muss nicht immer mit horrenden Beträgen verbunden sein.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: c.m.   
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