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Schimmelprävention in drei Schritten

Schimmel an den Wänden ist nicht nur unschön anzusehen, sondern erwiesenermaßen gesundheitsschädlich. Doch wir können einiges dafür tun, damit die Pilze gar nicht erst entstehen.

Von Schimmel keine Spur: Beugen wir vor, kommt es erst gar nicht zum Befall. Foto: pixabay.com / pexels
Von Schimmel keine Spur: Beugen wir vor, kommt es erst gar nicht zum Befall. Foto: pixabay.com / pexels

Kein Platz für Schimmelflecken

In nasser Umgebung fühlt Schimmel sich am wohlsten. Eine wirksame Vorbeugung setzt deshalb genau an diesem Punkt an: der Vermeidung von Feuchtigkeit.
 

1) Wasserlecks ausfindig machen und frühzeitig beheben

Tropft es vom Dach oder der Regenrinne? Stetige Feuchtigkeit an der Außenwand bietet beste Voraussetzungen für einen Schimmelpilzbesuch. Sehen wir solche Beschädigungen, sollten wir sie umgehend reparieren (lassen). Undichte Stellen im Leitungssystem sind im Vorfeld leider schwerer zu entdecken. Meistens erkennen wir sie erst, wenn die Sporen sprießen. Deshalb ist unsere besondere Aufmerksamkeit gefragt. Schauen wir bewusst von Zeit zu Zeit in die Ecken, hinters Sofa und die Kommode – so bemerken wir die Flecken wenigstens direkt im Anfangsstadium.
 

2) Richtig lüften

Möglicher Türöffner für Feuchtigkeit im Haus kann auch unser Lüftverhalten sein. Ein weitverbreiteter Fehler ist beispielsweise die dauerhafte Kippstellung des Fensters anstelle des Stoßlüftens. Eine Alternative zur manuellen Luftregulierung ist die automatische Wohnraumlüftung – sie befördert neben der Feuchtigkeit gleichzeitig unliebsame Gerüche hinaus.
 

3) Luftentfeuchter nutzen

Luftentfeuchter nehmen die feuchte Raumluft auf, lassen sie kondensieren und fangen das Wasser anschließend in einem integrierten Behälter auf.
 
Schimmel im Haus? Prävention hilft! Foto: pixabay.com / pixel2013
Schimmel im Haus? Prävention hilft! Foto: pixabay.com / pixel2013

Kalziumsilikatplatten einsetzen

Gerade bei Altbauten kann es früher oder später trotz aller Vorsicht zum Feuchtigkeitseintritt von draußen und zu schimmelbefallenen Außenwänden kommen. Hier bietet sich eine Innendämmung an, damit die Wohnräume nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Kalziumsilikatplatten sind eine attraktive Möglichkeit. Durch ihre Struktur nehmen sie die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk sowie Kondenswasser an den Fenstern auf und geben diese kontrolliert über die große Porenoberfläche nach und nach wieder ab.So entsteht kein Feuchtigkeitsstau und dementsprechend auch kein Schimmel.
 
Statten wir gefährdete Räume bereits im Vorfeld mit Platten aus Kalziumsilikat aus, sparen wir uns nicht nur die Schadensbehebung, sondern bekommen noch ein Zusatzfeature on top: Neben der Feuchtigkeitsregulierung dienen diese Platten außerdem als Wärmedämmung und verringern den Energieverlust. Sie sind in verschiedenen Stärken erhältlich und einfach zu verarbeiten. Zusägen und durchbohren – alles ist möglich. Einmal angebracht und gestrichen oder tapeziert, hat der Schimmel in unserem Zuhause keine Chance mehr.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: a.sch.   
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