Den eigenen Rosengarten anlegen

Rosen sind die bekanntesten Blumen der Welt. Sie stehen wie keine andere Pflanze für Liebe und Romantik, ihre Symbolik ist unübertroffen, außerdem sehen sie einfach gut aus. Kein Wunder also, dass der private Rosengarten hoch im Kurs steht. Wir zeigen, wie man ihn selber anlegen kann.

Den eigenen Rosengarten anlegen - Bild: David De Lossy / Photodisc / Thinkstock
Den eigenen Rosengarten anlegen - Bild: David De Lossy / Photodisc / Thinkstock
 
  
Ordentlich oder wild? Eine Charakterfrage
  
Das Beste vorweg: Ist der Rosengarten einmal angelegt, bedeutet er nur noch wenig Arbeit. Vom Charakter her erlaubt der Rosengarten mehrere Aussagen. Einerseits kann er gediegen und fein sein, in strenger Ordnung mit seiner Umgebung, ergänzt um Accessoires wie einen Springbrunnen oder eine Skulptur. Andererseits können Rosen auch wild sein, unbändig und chaotisch. Das hängt auch von der Wahl der Rosen im Detail gibt, wie man online zum Beispiel auf der Seite von Mioone.de sehen kann. Dort gibt es Edelrosen, nostalgische Rosen, Malerrosen, historische Rosen und viele mehr.
 
Was sind die besten Bedingungen?
 
Bei der Pflanzung gilt: Rosen wirken in der Gruppe noch besser als einzeln. Sie sollten deswegen ruhig eng aneinander gepflanzt werden, bei zu großen Abständen verpufft der Blüteneffekt. Das Gelände sollte aufsteigend sein, das ist jedoch kein Muss. Generell spielt der Standort eine wichtige Rolle, da Rosen sehr alt werden können. Umgekehrt ausgedrückt: Der Standort muss passen, damit sie ein hohes Alter erreichen. Im Optimalfall besitzt der Boden einen hohen Humusanteil, die Pflanzung erfolgt an frostfreien Tagen zwischen Oktober und April.

Dafür bedarf es jedoch die richtige Vorbereitung: Zunächst sollten die Rosen in Wasser gelegt werden und sich dort vollsaugen. Das kann mehrere Stunden dauern. Dann werden die Triebe gekürzt, ca. 20 Zentimeter haben sich als Faustregel etabliert. In die ausgehobene Erde kommen Humus, Kalk und Dünger (spezieller Rosendünger eignet sich am besten); mit diesen Zutaten bekommen die Rosen die bestmögliche Ernährung und können sich gut entwickeln.
  
Das Leben der Rose
  
Am besten gedeiht die Königin unter den Blumen in luftigen Gebieten mit viel Sonne – Zugluft bekommt ihr allerdings gar nicht gut, auch Staunässe ist zu vermeiden. Vom regelmäßigen Schneiden abgesehen benötigt die Rose kaum weitere Aufmerksamkeit, sofern sie im Boden die besten Bedingungen vorfindet. Dann nämlich gibt sie dem Betrachter auch viel zurück: Ob um den Gartenpavillon herum oder direkt vor dem Wintergarten, sorgt kaum eine Pflanze für solche optische Effekte wie die Rose, vom Duft ganz zu schweigen. So war es schon immer, und so wird auch immer sein.


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