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Smart Home – So geht es!

Von unterwegs die Heizung steuern und so Energie sparen. Für mehr Sicherheit sorgen - durch Kameras, vernetzte Rauchmelder und Jalousien, die sobald es dunkel wird, automatisch runterfahren. Und natürlich für mehr Wohlbefinden sorgen, z. B. durch Lichtstimmungen, die sich per Smartphone oder Tablet vom Sofa aus kreieren lassen

Smart Home – So geht es! Foto: istock.com/AndreyPopov
Smart Home – So geht es! Foto: istock.com/AndreyPopovn
All das ist heute in einem Smarthome gut umsetzbar. Dabei ist es egal, ob die Vernetzung in den neu gebauten vier Wänden oder bei der umfassenden Sanierung eines Altbaus realisiert werden soll. Beim Neubau eines Hauses gibt es sehr viel zu beachten, ein Smarthome-System gehört heutzutage unbedingt dazu und sollte bereits bei der Planung mit bedacht werden. Schließlich kann man bei der Entscheidung für das richtige System viel Geld sparen.
 

Funk oder Kabel?

Funksysteme sind heutzutage gängig, da sie schnell zu installieren und keine großen Umbaumaßnahmen dafür notwendig sind. Dabei haben Funk-Systeme auch Nachteile: Sie können störungsanfällig und sehr empfindlich sein. Auch der gesundheitliche Aspekt durch eine Belastung durch Funkwellen sollte beachtet werden. Wer neu baut, sollte unbedingt auf ein Wired IP-System mit Kabeln setzen, da die nötigen Kabelkanäle während des Baus ohne Probleme verlegt werden können. Aber auch bei der Altbau-Sanierung können nachträglich Leerrohre für die Verkabelung gelegt werden.
 

Kabelsysteme haben viele Vorteile

Neuste Smarthome-Systeme setzen auf Kabel, denn mit K7-Netzwerkkabeln lassen sich diverse Komponenten des Hauses oder der Wohnung, gesteuert durch einen Access Point, störungsfrei vernetzen. Das System ist nicht geschlossen, sondern kann um beliebige Komponenten ergänzt werden. Ein kabelbasiertes Smarthome hat weitere Vorteile: Fallen Komponenten aus, ist nicht gleich der gesamte Kreislauf lahmgelegt. Außerdem spart man viel Strom, der bei funk- oder wlan-gesteuerten Systemen verbraucht wird. Auch in Sachen Sicherheit liegen Kabel vorn, da sie in sich geschlossen und verschlüsselt operieren. So kann man sicher sein, dass die Haustechnik nicht gehackt wird. Schließlich ist ein Wired IP-System auch noch günstiger als eine umfassende Funk-Variante. Natürlich lassen sich auch Kabel- und Funk-Komponenten kombinieren.
 

Und wie sieht die Zukunft aus?

Demnächst wird man dank Sprachassistenten wohl noch nicht einmal mehr das Tablet oder Smarthome zur Hand nehmen müssen, um das Licht zu dimmen oder die Heizung zu steuern. Dabei wird es spannend, ob Google Assistent oder Alexa von Amazon auch ein europäisches Produkt Konkurrenz machen kann. Das Thema Smarthome hat inzwischen auch die Politik erreicht. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat gerade einen europäischen Sprachassistenten gefordert und sich mit dem Projekt „Sense“ (steht für Semantisches, interoperables Smart Home) die technische, plattformunabhängige Umsetzung von Smarthomes auf die Agenda geschrieben.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: ö.p.   
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