Spiel mit der Geometrie

12.01.2024

Spiel mit der Geometrie

Inspiriert von der Natur kreiert das Schweizer Architektur- und Designstudio atelier oï mit und für Bauwerk Parkett eine neue Parkettkollektion: Spinpark verwandelt den Boden in ein einzigartiges Kunstwerk.

Das neue 2-Schicht-Parkett Spinpark hat der Schweizer Hersteller Bauwerk Parkett zusammen mit dem Architektur- und Designstudio atelier oï entwickelt. Bild: Bauwerk Parkett
Das neue 2-Schicht-Parkett Spinpark hat der Schweizer Hersteller Bauwerk Parkett zusammen mit dem Architektur- und Designstudio atelier oï entwickelt. Bild: Bauwerk Parkett
Es ist im Prinzip eine einfache Drehung (Englisch: «spin»), die das neue Parkett Spinpark von Bauwerk Parkett so besonders macht: Mit der Drehung der Holzmaserung um 45° zur Diele lässt Spinpark, entworfen vom Architektur- und Designstudio atelier oï, völlig neue Fussbodenoptiken entstehen. Bei Parkett ist das Verfahren mit der gedrehten Decklage eine Weltneuheit und der Schweizer Hersteller investierte mehrere Jahre in die Entwicklung und Fertigung der neuen Kollektion. Ab Januar 2024 ist Spinpark in drei natürlichen Eiche-Farbnuancen erhältlich.

Für die Entwicklung des neuen Echtholzbodens arbeitete Bauwerk Parkett mit dem renommierten Schweizer Architektur- und Designstudio atelier oï zusammen. Gegründet 1991 von Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond strebt das Studio danach, die Grenzen zwischen den verschiedenen Gestaltungsdisziplinen, wie Produktdesign, Architektur und Szenografie, aufzulösen. Die Kreationen des atelier oï verführen den Betrachtenden, indem sie Emotionen, Erinnerung, Sinne und Bewusstsein wecken. Ausgangspunkt des kreativen Prozesses ist oft das Material: seine Beschaffenheit und seine Interaktion mit anderen Materialien und mit seiner Umgebung.

Beim Entwurf für Spinpark setzte sich das atelier oï intensiv mit dem Naturprodukt Holz auseinander. «Holz ist ein natürliches und warmes Material, welches man erst versteht, wenn man es berührt. Mit Holz zu arbeiten bedeutet, etwas verwandeln zu können, das bereits ein Leben hatte und nun ein weiteres erhält.» erzählt Armand Louis vom atelier oï. Um das Material besser zu verstehen zu können, untersuchte das atelier auch seine Herkunft: den Aufbau von Bäumen, die Struktur des Waldes: «Der Wald ist ein Ort, an dem man sich verlieren kann, und wenn man sich verliert, entdeckt man nicht nur Neues, sondern auch sich selbst. Man sucht nicht zwingend nach geraden Linien, man findet oft Diagonalen», fügt Patrick Reymond hinzu.

Aus diesen Beobachtungen reifte beim atelier oï die Idee, die Holzmaserung der Parkettdecklage um 45° zur Diele zu drehen. Im Prinzip ein simpler Kniff mit der Geometrie, der jedoch viel bewirkt: «Wenn man das Spiel der Holzmaserung neu interpretiert und sie insbesondere diagonal verarbeitet und nicht längs, was bei Parkett meistens der Fall ist, kann man auf einmal das beliebte Chevron-Muster erzeugen, weil die Maserung diagonal durch die Dielen verläuft», erklärt Patrick Reymond das Grundprinzip für den Entwurf für Spinpark. «Interessant ist, dass das Muster in seiner relativ engen Geometrie sehr stark ausgeprägt ist», ergänzt er weiter, «Mit Spinpark hat man die Möglichkeit, den Boden in ein natürliches Kunstwerk zu verwandeln.
Autor / Quelle: Bauwerk Group Schweiz AG

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