Wegfall der Preisbremsen

09.02.2024

Einsparpotenzial so hoch wie nie

Die mögliche Einsparung durch einen Wechsel des Strom- und Gasanbieters ist aktuell höher als je zuvor. Für Strom liegt der durchschnittliche Preisunterschied zwischen dem örtlichen Grundversorgungstarif und dem günstigsten Neukundenangebot für einen Musterhaushalt aktuell bei 730 Euro, bei Erdgas liegt die Differenz bei 997 Euro. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von Energiepreisdaten der letzten 10 Jahre durch das Vergleichsportal Verivox.

Nach Wegfall der Preisbremsen: Einsparpotenzial bei Strom und Gas so hoch wie nie. Foto: Pxabay.com
Nach Wegfall der Preisbremsen: Einsparpotenzial bei Strom und Gas so hoch wie nie. Foto: Pxabay.com

Preisunterschiede bei Strom haben sich mehr als verdoppelt

Im Januar 2024 liegen die Stromkosten für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh im örtlichen Grundversorgungstarif im bundesweiten Durchschnitt bei 1.758 Euro. Im günstigsten verfügbaren Neukundenangebot mit empfehlenswerten Bedingungen belaufen sich die Gesamtkosten für die gleiche Strommenge aktuell auf 1.028 Euro. Die durchschnittlich mögliche Einsparung liegt damit bei 730 Euro, das ist  weit über dem langjährigen Durchschnitt von rund 350 Euro. 

Einsparpotenzial bei Erdgas beträgt fast 1.000 Euro

Ein Haushalt im Einfamilienhaus im örtlichen Grundversorgungstarif hat bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh im bundesweiten Durchschnitt aktuell Gesamtkosten von 2.643 Euro. Im günstigsten verfügbaren Gastarif mit empfehlenswerten Bedingungen für Neukunden liegen die Kosten dafür bei 1.646 Euro. Der Preisunterschied zum örtlichen Grundversorgungstarif beträgt im Schnitt 997 Euro. Im langjährigen Durchschnitt lag der Preisunterschied bei rund 540 Euro.

Ende der Preisbremsen kann Energiekosten für Haushalte erhöhen

Im Zuge der Energiekrise im Jahr 2022 haben sich viele Haushalte für den Grundversorgungstarif des örtlichen Versorgers entschieden, da diese Tarifgruppe für kurze Zeit die niedrigsten Preise aufwies. Inzwischen sind die örtlichen Grundversorgungstarife jedoch wieder die teuerste Art, Strom und Gas zu beziehen. 

„Seit Jahresbeginn greifen die staatlichen Preisbremsen für Strom und Gas nicht mehr. Alle Haushalte müssen jetzt wieder den vollen Preis ihres aktuellen Strom- und Gastarifs bezahlen. Wer noch in einem teuren Tarif steckt, hat entsprechend höhere Kosten. Darum sollten Strom- und Gaskunden ihre derzeitigen Tarife dringend prüfen und gegebenenfalls wechseln“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. 
Autor / Quelle: Verivox GmbH

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