Tipps um Heizkosten zu sparen

Viele Hausbesitzer ärgern sich bei jeder Jahresabrechung über hohe Heizkosten. Natürlich führen die ständig steigenden Preise dazu, dass auch die Energiekosten jährlich angehoben werden.

Andererseits wird oft von den Bewohnern auf sinnvolle Maßnahmen vergessen, die deutlich zu einer Reduktion der Heizkosten führen.

Ob man für sein wohlig warmes Haus im Winter viel oder wenig Geld bezahlten muss, entscheidet sich schon beim Hausbau. Wer beim Dämmmaterial spart, wird sich später über hohe Heizkosten ärgern.

Dabei ist zu bedenken, dass Wärme nicht nur über die Außenfassade, sondern auch im Inneren des Hauses abgegeben wird. Ungedämmte Heizrohre in Bereichen, wo eigentlich keine Heizung nötig ist, tragen zu hohen Heizkosten bei.

Plant man, ein neues Haus zu errichten, sollte man bei der Fassadendämmung nicht sparen. Immerhin hält eine professionell eingebaute Dämmung mindestens 20 Jahre.
Plant man ein Passivhaus, muss man mindestens eine Dämmschicht von 30 Zentimetern auftragen. Erst dann ist eine zusätzliche Heizanlage nicht mehr notwendig.

Fotoquelle: convisum / clipdealer.de
Fotoquelle: convisum / clipdealer.de
 

Ein weiteres wichtiges Thema, wenn man Heizkosten sparen möchte, sind die Fenster. Am besten kalkuliert man schon bei der Hausplanung einen höheren Preis für dreifachverglaste Wärmeschutzfenster ein. Im Vergleich zu günstigen einfach verglasten Modellen kann man so den Wärmeverlust um bis zu 80 Prozent reduzieren. Außerdem sollte man regelmäßig die Einstellung der Fenster kontrollieren. Möchte man checken, ob ein Fenster dicht abschließt, kann man sich einer einfachen Prüfmethode bedienen. Dazu klemmt man einfach ein Blatt Papier ein und schließt das Fenster. Kann man das Papier leicht herausziehen, sind die Fugendichtungen zu erneuern oder die Fenster von einem Fachmann neu einzustellen.

Weitere Hinweise um Heizkosten zu senken
Viel Energie geht während der kalten Jahreszeit durch falsches Lüften verloren. Viele kippen die Fenster, um für Frischluft zu sorgen. Dabei gelangt wertvolle warme Raumluft nach außen. Wer die Heizkosten senken möchte, sollte lieber zwei bis drei Mal pro Tag die Fenster vollständig öffnen um so einen raschen Luftaustausch zu gewährleisten. Sauerstoffreiche Luft gelangt im Nu von draußen in die Wohnung und abgestandene Luft kann rasch nach außen entweichen.

In Neubauten wird mittlerweile auf kontrollierte Wohnraumlüftung gesetzt, die zusätzliches Lüften unnötig macht. Natürliche Lüftungssysteme nützen teilweise physikalische Gesetze aus wie zum Beispiel dass warme Luft immer nach oben steigt.
Regelmäßiges Lüften ist nicht nur in Wohnräumen, sondern auch im Badezimmer notwendig. Gerade in Zimmern wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, kann es im Laufe der Zeit zu Schimmelbildung kommen, die das Wohlbefinden entscheidend beeinträchtigt. Wer die Heizung tagsüber völlig abdreht, während man sich an der Arbeitsstelle aufhält, wird unter dem Strich nichts sparen. Es wird nämlich wesentlich mehr Energie benötigt, um ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen als wenn man die Heizung tagsüber in moderatem Modus laufen lässt. Generell sollte man die Räume nicht überheizen, wer die Temperatur um nur ein Grad senkt, kann langfristig bis zu sechs Prozent an Heizkosten einsparen.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: b.o.   
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