Vinylböden – darum sind sie so beliebt

Vinylböden haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verbessert und sind für viele Bauherren die erste Wahl. Dabei ist es nicht nur der niedrige Preis, der für den stilvollen und langlebigen Bodenbelag spricht.

Foto: pixabay.com
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Ein Bodenbelag im Wandel der Zeit

Mittlerweile hat der Vinylboden einige technologische Entwicklungen durchgemacht und ist daher nicht mehr mit den ersten Exemplaren seiner Art zu vergleichen. Heutzutage sind Vinylböden eine echte Alternative zu teureren natürlichen Materialien wie Hartholz, Stein und Fliesen. Vinyl wird so hergestellt, dass es diesen Materialien sehr realistisch ähnelt.

Verbesserungen in der Konstruktion haben die Haltbarkeit und Langlebigkeit stark erhöht. Das Material wird heute mit einer Verschleißschicht hergestellt, die bei Qualitätsprodukten sehr widerstandsfähig gegen Schrammen und Kratzer ist.

Die Unterschiede zwischen Laminat und Vinyl

Laminat ist dicker, starr wie Holzbretter und besteht größtenteils aus Holzfasern. Die Konstruktion von Laminat ermöglicht mehr Tiefe in der Designschicht und verleiht ihr ein etwas realistischeres Aussehen. Das Gehen auf Laminat kann jedoch mit dem Gehen auf Hartholz verglichen werden. Vinyl hat eine weiche, gepolsterte, widerstandsfähige Oberfläche, die eine schalldämpfende Wirkung entfaltet. Es besteht aus flexiblem PVC-Kunststoff, und darin liegt der Hauptvorteil. Vinyl ist unempfindlich gegen Wasserschäden. Laminat dagegen hält einer Wasserpfütze nicht lange unbeschadet stand.

Der Hauptvorteil von Vinylböden – Feuchtigkeitsbeständigkeit

Da Vinylböden absolut feuchtigkeitsbeständig sind, eignen sie sich ideal für Orte wie Küchen, Badezimmer, Keller, Waschküchen und Eingangsbereiche. Es widersteht verschütteten Flüssigkeiten, Schnee, Schlamm und Schmutz. Feuchtigkeit, die in unterirdischen Kellern üblich ist, ist für Vinyl weniger ein Problem als für jede andere Art von Bodenbelag. Darüber hinaus ist das Material mit einem geringen Aufwand zu reinigen. Bereits mit einem Staubsauger oder einem Wischmopp können überzeugende Resultate erzielt werden.

Bei Betonböden ist Feuchtigkeit für jeden Bodenbelag eine Gefahr und Vinyl macht da keine Ausnahme. Es wird empfohlen, eine Betonplatte vor jeder Installation auf Feuchtigkeit zu testen. Das Problem mit Feuchtigkeit bei einer Vinylverlegung besteht darin, dass sie den Klebstoff lösen und der Boden in der Folge von offenen Nähten, Unebenheiten sowie Schimmel gezeichnet sein kann.

Diese weiteren Gründe sprechen für einen Vinylboden

Vinylböden sind nicht nur kostengünstig, feuchtigkeitsresistent, pflegeleicht und widerstandsfähig. Moderne Bodenbeläge aus EU-Produktion sind mit keinen gesundheitsschädlichen Ausdünstungen verbunden. Strengen Umweltrichtlinien ist zu verdanken, dass keine Schwermetalle und Phthalate zu den Bestandteilen eines Vinylbodens gehören. Ausgediente Vinylböden können über Wertstoff-Annahmestellen dem Recycling-Kreislauf zugeführt werden.

Zu den Vorteilen zählt, dass der Bodenbelag auch ohne großes handwerkliches Geschick in Eigenregie verlegt werden kann. Somit muss nicht zwingend eine Fachfirma beauftragt werden. Nur wenige Werkzeuge und Zusatzmaterialien werden benötigt, um einen Vinylboden zu verlegen. Im Regelfall reichen bereits Verlegekeile, Messwerkzeuge, ein Cuttermesser, eine Trittschalldämmung mit Freigabe für Vinyl, eine Säge, ein Bleistift und ein Gummihammer aus.

Sofern die dem gekauften Vinylboden beiliegenden Anleitungen und Hinweise nicht ausreichen, lohnt sich die Suche auf einschlägigen Videoportalen. Heutzutage sind zahlreiche Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie Tipps und Tricks verfügbar.

Angesichts der Vorteile ist es nicht verwunderlich, dass sich Vinylböden einer wachsenden Beliebtheit erfreuen und in immer mehr Wohnhäusern anzutreffen sind.


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