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Bausparverträge: Anzahl steigend

Ein Klassiker feiert seine Wiederauferstehung: der gute, alte Bausparvertrag, in den letzten Jahren noch als konservativ und langweilig abgetan, mit dem man allenfalls noch altmodische "Sparfüchsen" locken konnte, denen der Mut zum Risiko fehlte, erobert sich peu à peu seine Nische zurück.

In Deutschland werden wieder Bausparverträge abgeschlossen – Foto: Benjamin Thorn  / pixelio.de
In Deutschland werden wieder Bausparverträge abgeschlossen – Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de
 


Durch die Aufs und Abs der Aktien- und Kapitalmärkte seit der Finanzkrise entdecken die Bürger zunehmend den Bausparvertrag als sichere Variante zur Finanzierung einer Wohnimmobilie wieder. Bis 2011 war die Quote von 41,6 % vor der Krise wieder auf 45,7 % gestiegen. In den nächsten Jahren werden noch kräftige Zuwächse erwartet.

Wie z.B. der Bausparvertrag von der Sparkasse, gelten Bausparverträge immer noch als sicher und solide. Und genau das schätzen die Kunden seit Beginn der Finanzkrise wieder verstärkt. Die internationale Schuldenkrise weckt die Sehnsucht nach überschaubaren Finanzierungsformen. Niedrige Zinsen sorgen dafür, dass der Bausparvertrag auch für Singles und Familien lukrativ bleibt. Auch wenn sie jetzt noch kein Eigentum erwerben können sie sich so langfristig die niedrigen Zinsen sichern.

Jeder Bausparvertrag aufgeteilt in eine Anspar- und Tilgungsphase. Während der Ansparphase verzinsen die Bausparkassen das Kapital zu einem festgelegten Zinssatz. Nach der Ansparphase wird die vorher vereinbarte Bausparsumme ausbezahlt. Ist er noch nicht auszahlungsreif und soll vorher beliehen werden, wird er als Darlehen zu einem zuvor festgelegten Zinssatz gewährt. Je niedriger die Verzinsung in der Ansparphase, desto niedriger auch die Zinsen in der Darlehensphase.

Z. Zt. gibt es Verträge auf dem Markt mit nur 0,5 % Ansparzins, für die dann in der Darlehensphase nur Effektivzinssätze von unter 3 % gezahlt werden müssen. Damit sind die Konditionen dieser Bausparverträge lukrativer als die Annuitätendarlehen, die lange Zeit sehr beliebt waren.

Ein Bausparvertrag ist aber laut Experten immer sinnvoll, denn bei der Finanzierung bietet er den Vorteil, dass sich Bausparkassen mit der zweiten Stelle im Grundbuch begnügen und durch die Anrechnung der Bausparsumme als Eigenkapital kann sich ein günstigerer Zins für das sich anschließende Annuitätendarlehen ergeben.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: s.o.   
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