Umweltaspekte entlang des gesamten Lebenszyklus
Ein eigenes Zuhause steht für Sicherheit, Unabhängigkeit und langfristige Perspektive. Wenn durchdachte Architektur, Energieeffizienz, Materialwahl und die Anforderungen des Familienalltags zusammenspielen, entsteht mehr als nur Wohnraum.
- Familie Keller erfüllte sich den Wunsch nach Eigenheim: Familiennest und Altersvorsorge zugleich.
- ÖvoNatur Therm-Holzhülle senkt Wärmeverluste; bleibt im Sommer kühl und spart Heiz- und Kühlenergie.
- PV-Anlage liefert viel Haushaltsstrom; Technik läuft über Smart-Home-System WeberLogic 2.0.
- Kompaktes Haus auf drei Ebenen: Keller spart Fläche; offener Grundriss, Skandi-Interieur aus Holz.

Wenn Sonja und Benedikt Keller auf ihrer gemütlichen Couch in ihrem neuen Familienhaus sitzen und den Blick durch die großen Fenster über die Alb schweifen lassen, dann wissen sie: Sie haben alles richtig gemacht. „Dass wir in unserem selbst geplanten und gestalteten Eigenheim leben dürfen, ist unglaublich toll“, schwärmt das Paar. Noch vor wenigen Monaten wohnten die Eheleute zusammen mit ihren beiden Kindern Jonas und Leonie in einem gemieteten Einfamilienhaus. „Der Wunsch nach etwas Eigenem kam mit der Geburt von Jonas“, berichtet Sonja Keller. „Das neue Haus sollte Familiennest und Altersvorsorge zugleich sein.“

Holz ist Trumpf
Besonders wichtig waren den Eheleuten die Themen Energieeffizienz und Materialwahl. „Wir wollen den CO₂-Footprint unseres Hauses so klein wie möglich halten“, betont Sonja Keller. Deshalb entschied sich das Paar für ein Haus in Holzfertigbauweise.
„Wir haben unterschiedliche Anbieter nach ihren Bewertungen und dem Preis-Leistungs-Verhältnis verglichen“, berichtet Benedikt Keller. „Nach den ersten Gesprächen haben wir uns für WeberHaus entschieden, da uns die technische und architektonische Ausrichtung der Häuser besonders angesprochen hat.“

Eine gute Bilanz
Die Gebäudehülle ÖvoNatur Therm gehört nach Angaben von WeberHaus zum Standard jedes WeberHauses. Sie basiert zu einem großen Teil auf Holz und Holzfaserdämmstoffen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff; welche Umweltwirkungen mit seiner Verwendung verbunden sind, hängt unter anderem von Herkunft, Forstwirtschaft, Verarbeitung und Transport ab.
Nach Angaben des Herstellers werden die eingesetzten Werkstoffe auf definierte Umwelt- und Gesundheitskriterien geprüft. Die Gebäudehülle ist auf einen hohen Wärmeschutz ausgelegt und kann dazu beitragen, Wärmeverluste über Wände und Dach zu begrenzen. Welche energetischen Werte erreicht werden, hängt vom jeweiligen Wand- und Dachaufbau sowie von der Gesamtausführung des Gebäudes ab.


Monolith mit Charakter
Neben der Verwendung ökologischer Materialien und der Nutzung regenerativen Energiequellen legten Sonja und Benedikt Keller zudem Wert auf einen geringen Ressourcen- und Flächenverbrauch. „Wir wollten ein schlichtes, suffizientes Haus, das viel Platz bietet, dabei aber möglichst klein ist.“ Pate für das neue Eigenheim stand ein Entwurf aus der Baureihe generation 5.5, der perfekt auf die Bedürfnisse der vierköpfigen Familie abgestimmt wurde. Mit seiner klaren, monolithischen Bauweise und dem gezielten Einsatz unterschiedlicher Fensterformate verbindet das Haus architektonische Gestaltung mit Aspekten wie Energieeffizienz, Materialwahl und langfristiger Nutzbarkeit.


Familienglück auf drei Ebenen
Das Familienleben spielt sich auf drei Geschossen ab. „Um nicht zu viel Grundfläche zu versiegeln, haben wir einen Keller einplanen lassen. Er wird als Werkstatt, Büro, Hobbyraum und Lager genutzt,“ erklärt Sonja Keller. Mittelpunkt des Alltagsgeschehens bildet das Erdgeschoss, wo sich die großzügigen Gemeinschaftsräume, ergänzt von einem Gäste-WC und einer praktischen Garderobe, befinden. Der Grundriss wurde weitgehend offen gestaltet, sodass sich das Tageslicht, das über die großen Fenster in die Räume gelangt, ungehindert bis in jeden Winkel ausbreiten kann. Das Dachgeschoss, das dank des hohen Kniestocks Kopffreiheit bietet, beherbergt mit zwei Kinderzimmern, dem Elternschlafraum und dem gemütlichen Familienbad die privaten Ruhe- und Rückzugsbereiche der Familie.

Skandinavisch inspiriert
Auch das Interieur, das sich im gemütlichen Skandi-Stil präsentiert, spiegelt den Nachhaltigkeitsgedanken wider. Zum Einsatz kamen hauptsächlich natürliche Materialien, allen voran Holz. Das Naturprodukt findet sich nicht nur am Boden in Form von hellen Dielen, sondern auch in den Möbeln. Typisch für den nordischen Look ist ein funktionales und zeitloses Design. Jedes Accessoire muss gleichzeitig auch eine Funktion haben, wie zum Beispiel die kuscheligen Kissen, mit denen das Sitzfenster bestückt ist. Die Farbpalette wird dominiert von hellen und freundlichen Farben, die von Pastelltönen über erdige Nuancen bis hin zu leicht kombinierbarem Weiß reichen. Akzente setzen ausgewählte Möbelstücke wie der Sessel im Wohnbereich oder die bunten Stühle am Esstisch.

Nachhaltiges Bauen ist längst kein Nischenthema mehr, sondern Ausdruck einer bewussten Haltung. Wer Flächenverbrauch, Energiebedarf und Materialwahl zusammendenkt, schafft Werte, die weit über den Moment hinausreichen. Besonders spannend wird es, wenn Architektur nicht nur ökologisch überzeugt, sondern auch ästhetisch klar und zeitlos bleibt. Kompakte Planung, intelligente Technik und natürliche Materialien können zeigen, wie zukunftsfähiges Wohnen heute aussehen kann. So entsteht ein Lebensraum, der Verantwortung und Wohnqualität ganz selbstverständlich verbindet.

