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Schutz für Wertgegenstände

Die Zahl der Einbrüche steigt, die Aufklärungsquote ist konstant niedrig und man will oder kann nicht alle Wertgegenstände bei der Bank deponieren. Also liegt es nahe, selbst Maßnahmen für den Schutz von Unterlagen, Bargeld, Schmuck oder Sammlungen zu ergreifen.

Der richtige Schutz für wichtige Wertgegenstände. Foto: terimakasih0 / pixabay.com
Der richtige Schutz für wichtige Wertgegenstände. Foto: terimakasih0 / pixabay.com
Zieht man den Kauf eines Tresors in Erwägung, gibt es einige Dinge zu beachten:
 

1. Feuer- und Wasserfestigkeit

Neben dem Diebstahlschutz sollte der Tresor auch eine ausreichende Feuerschutz-Funktion aufweisen. Gerade wenn man heutzutage wichtige Unterlagen nicht nur in Papierform, sondern auch auf Datenträgern aufbewahrt, muss man an den Tresor gewissen Anforderungen stellen. Hat der Tresor keinen ausreichenden Hitzeschutz, dann können sich die Datenträger unter der Hitzeeinwirkung verformen oder die Speicherschicht wird beschädigt. So können die Daten unbrauchbar werden.
Wenn der Tresor nicht ausreichend dicht ist, kann Löschwasser eindringen und Ordner mit wichtigen Unterlagen beschädigen. Schon manche wichtige Urkunde ist auf diese Weise zwar nicht verbrannt, aber dennoch unwiederbringlich verloren gegangen.
Die Datensicherungstresore aus der Phoenix-Reihe von Melsmetall bieten einen zuverlässigen Schutz vor Wasser, Brandgasen und Hitze, so dass sowohl Urkunden als auch Datenträger geschützt werden. Die Innentemperatur steigt dank eines speziellen Abdichtungssystems nicht über 52°C an. Erst höhere Temperaturen werden für CDs, DVDs und USB-Sticks kritisch.
 

2. Öffnungsmechanismus

Im Wesentlichen gibt es zwei Varianten: der Tresor wird mit einem Schlüssel oder mit einer Zahlenkombination verschlossen. Als weitere Möglichkeit gibt es Fingerprint-Schlösser, aber auch hier gibt es in der Regel ein zusätzliches Zahlenschloss.
Ein Schlüssel kann verloren gehen oder Einbrecher können die Wohnung bei der Suche nach dem Schlüssel verwüsten. Nummernkombinationen können, wenn sie zu banal sind, leicht herausgefunden werden. Geburts-, Hochzeits- und Todestage kann man sich leicht merken, aber sie können mit etwas Geschick auch recherchiert werden. Zettel mit der Nummernkombination können genauso wie Schlüssel verlegt werden. Daher sollte man genau überlegen, welchen Mechanismus man wählt. Die Experten der Tresoranbieter können hier beratend unterstützen.
 

3. Versicherungsschutz

Auch wenn man seine Wertgegenstände in einem Tresor aufbewahrt, kann es dennoch passieren, dass Einbrecher erfolgreich sind oder die Naturgewalten stärker als der Safe, gerade wenn es sich um einfacherere Modelle handelt. Wer hofft, dass dann automatisch die Hausratversicherung für den Schaden aufkommt, kann ein böses Erwachen erleben. Man sollte sich daher vor dem Kauf eines Tresors mit seiner Versicherung in Verbindung setzen und besprechen, welche Anforderungen an den Tresor gestellt werden. Hier spielen das Gewicht des Tresors und die Sicherheitsstufe eine Rolle. Bewahrt man Wertgegenstände auf, die den Wert von 30.000 Euro übersteigen, kann es zudem Sinn machen, eine Alarmanlage zu installieren.
 

4. Einbruchssicherung

Selbst wenn man seien Wertsachen im Tresor aufbewahrt, sollte man den allgemeinen Einbruchschutz nicht vernachlässigen. So können ungesicherte Fenster binnen weniger Augenblicke mit seinem Schraubenzieher geöffnet werden. Gekippte Terrassentüren sind eine Einladung für Gelegenheitseinbrecher. Überquellende Briefkästen und entsprechende Urlaubsfotos in den sozialen Medien sind geradezu eine Einladung zu einem Einbruch. Daher sollte man sich zusätzlich bei der Polizei über präventive Maßnahmen informieren. Die Beamten unterstützen gern im Rahmen ihrer Beratungsleistung.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: s.o.   
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