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Baunebenkosten beim Eigenheimbau

Ein Schnäppchen beim Grundstückskauf, ein gutes Angebot für die Hausbaukosten und alles scheint perfekt. Eben, es scheint leider nur so, denn wenn man sich auf das Abenteuer Hausbau einlässt, sollte man die gefürchteten Baunebenkosten nicht unterschätzen. Diese Kosten sind nämlich alles andere als schnell aus der Kaffeekasse bezahlt. Immerhin spricht man von einem Anteil von rund 20% der gesamten Baukosten.

Baunebenkosten beim Eigenheimbau - Foto: HELMA
Baunebenkosten beim Eigenheimbau - Foto: HELMA
 

Das muss man erst einmal sacken lassen. Aber keiner Panik! Wer rechtzeitig die Baunebenkosten im Blick hat und diese gewissenhaft in die Kalkulation mit einbezieht, wird auch nicht in den finanziellen Ruin stürzen. Grundlegend ist es wichtig, überhaupt zu wissen, wie sich diese Kosten generell zusammensetzen.
  

Der Löwenanteil


Zu dem Löwenanteil bei den Baunebenkosten zählt die Erschließung des Grundstücks. Nicht immer ist das Grundstück bereist an das öffentliche System angeschlossen. Die Hausanschlusskosten für Wasser, Kanalisation, Gas, Strom und Telefon gehen weit in den vierstelligen Bereich. Manchmal muss man sogar noch mit Kosten einer Baustraße rechnen, wenn der Weg für schwere Baufahrzeuge nicht geeignet ist.
   

Vermessung, Gutachten und so weiter


Bevor der eigentliche Bau beginnen kann, müssen Vermessungen und auch Gutachten erstellt werden. Hierzu gehören unter anderem Bodenproben, die dem Bauträger Auskunft darüber geben, in wieweit der Boden ausgetauscht oder aufgefüllt werden muss. Auch das ist, wie sollte es anders sein, mit Kosten verbunden.
   

Steuern, Honorare und Co


Nicht zu vergessen die guten Steuern. Bei der Grunderwerbssteuer darf man noch einmal tief in die Tasche greifen. Hinzu kommen Kosten für Makler und Steuerberater, auf die man beim Bau eines Hauses besser nicht verzichten sollte. Auch der Notar bietet seine Dienste nicht für Lau an. Für die Eintragungen in das Grundbuch ist dieser von Nöten. Und zu guter Letzt ein Architekt, der oftmals mit dem Bau beauftragt wird.
   

Versicherungen und andere Kosten


Mit dem ersten Spatenstich sollte der Bau schon gut abgesichert werden. Für den Bauherren heißt das, dass man eine sogenannte Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen sollte. Hinzu kommt eine Bauwesenversicherung. Die Kosten sind überschaubar, müssen allerdings auch mit bedacht werden. Die Baunebenkosten können leider nicht so exakt kalkuliert werden, wie man sich das wünschen mag. Oftmals kommen Kosten hinzu, an die man gar nicht gedacht hat. Wie beispielsweise die Kosten für eine Straßensperrung, wenn der Dachstuhl geliefert wird und so weiter und so weiter. Alles in allem ist es wichtig zu wissen, dass diese Kosten einzukalkulieren sind und die Kosten selbstverständlich regional sehr schwanken können. Wer sich im Vorfeld gut informiert, geht kein Risiko ein und kann die Kosten wenigstens abschätzen und in das Budget einplanen.

Weitere umfangreiche Informationen zum Thema Baunebenkosten gibt es auf massivhaus.de.
 

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Ergänzende Informationen
 Quelle: s.o.   
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