Das Haus hitzetauglich machen
Wir kommen nicht drum herum: Viele Gebäude müssen gegen die kommenden Hitzesommer gerüstet werden. Denn Unwohlsein und Kreislaufprobleme in heißen Wohnungen sind das eine. Hinzu kommt: In überhitzten Räumen steigt auch die Schadstoffbelastung durch Wohnmaterialien wie Baustoffe, Hausgeräte, Reinigungs- und Hygieneartikel. Um die Temperaturen im Wohnraum im gemäßigten – und damit gesünderen – Bereich zu halten, ist eine gute Dämmung häufig ein probates Mittel.

Nicht umsonst empfiehlt die oberste deutsche Umweltbehörde grundsätzlich die Verwendung emissionsarmer Baustoffe – und einen wirksamen Hitzeschutz. Schadstoffkonzentrationen in Innenräumen sind bis zu zehnmal höher als draußen. Ausdünstende flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus Klebern, Tapeten, Anstrichen, Möbeln und Wohntextilien können in höherer Konzentration die Gesundheit beeinträchtigen, Kopfschmerzen, Schwindel, Brennen von Augen und Schleimhäuten etc. verursachen.


Überhitzte Räume erhöhen Unbehagen und Schadstoffbelastung. Innenraum-Schadstoffe, oft 10x höher als draußen, stammen aus Baustoffen und können gesundheitsschädlich sein. Cellulosedämmung, aus recycelten Zeitungen, bietet exzellenten Hitzeschutz, verlangsamt Wärmeeintritt, speichert sie und gibt sie nachts ab.

