Solarzaun und Solarbalkon als Energiequelle

30.01.2026

Design und Funktion weitergedacht!

Ein Zaun kann mehr sein als eine Grenze zwischen öffentlich und privat. Wenn Gestaltung, Funktion und Energiegewinnung zusammenspielen, entsteht daraus ein vielseitiger Bestandteil moderner Wohnkonzepte.

TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
  • Solarzaun: Grundstücksgrenze mit Premium-Solarglasmodulen, Strom direkt fürs Haus nutzbar.
  • Ab ca. 25 m Duplex-Zaun: rund 4.000 kWh/Jahr; Module außen oder zusätzlich innen integriert.
  • Flexibel planbar: 6 Höhen (1–1,82 m), auch bei Gefälle; optional Speicher für spätere Nutzung.
  • Solarbalkon als Energiefläche: Duplex bis zu 30 % mehr Ertrag, auch bei diffusem Licht/Winter.
  • App-Überwachung, optional LED & blickdicht; 30 Jahre Garantie auf Solarglas-Module.
Solarbalkon mit integrierten Solarglasmodulen an moderner Wohnhausfassade
Der Balkon wird hier zur aktiven Energiefläche und verbindet Sichtschutz, Architektur und Stromerzeugung auf elegante Weise. Foto: Foto: epr / Solarterrassen & Carportwerk

Der Zaun als Grenze und als Statement

Dass ein Zaun die sichtbare Schwelle zwischen öffentlichem und privatem Raum markiert, ist selbstverständlich. Er schützt Terrassen, grenzt ab und vermittelt nach außen, welchen Stil ein Grundstück und seine Bewohner verkörpern. Im Idealfall fügt er sich harmonisch in Architektur und Umgebung ein. Doch jenseits von Funktion und Optik eröffnet sich ein weiterer Gedanke: Was, wenn diese Grenze zusätzlich einen aktiven Beitrag zur Energieversorgung leisten könnte?

Energiegewinnung dort, wo man sie nicht erwartet

Genau an diesem Punkt setzt der Solarzaun der Solarterrassen & Carportwerk GmbH an. Er kombiniert die klassische Aufgabe einer Grundstücksabgrenzung mit integrierten Premium-Solarglasmodulen, die Sonnenlicht effizient in Strom umwandeln. Der erzeugte Strom steht direkt für den Haushalt zur Verfügung und kann unter anderem für Wallbox oder Wärmepumpe genutzt werden. Damit wird aus einem passiven Bauelement ein aktiver Bestandteil der privaten Energieversorgung.
Solarzaun mit integrierten Photovoltaikmodulen entlang eines Einfamilienhauses
Grundstücksgrenzen lassen sich so nicht nur klar definieren, sondern sinnvoll zur Stromproduktion nutzen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Foto: Foto: epr / Solarterrassen & Carportwerk

Mehr Unabhängigkeit durch eigene Stromproduktion

Der Solarzaun erfüllt damit gleich mehrere Funktionen. Einerseits hält er neugierige Blicke und ungebetene Gäste fern, andererseits unterstützt er die Bewohner dabei, sich unabhängiger von schwankenden Strompreisen zu machen. Je nach Ausführung sind die Module „Made in Germany“ entweder auf der Außenseite oder bei der Duplexvariante zusätzlich auf der Innenseite des Zauns integriert. Bereits ab rund 25 laufenden Metern Duplex-Zaun lassen sich so etwa 4.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen.

Flexibilität in Aufbau und Nutzung

Ein optionaler Stromspeicher sorgt dafür, dass die gewonnene Energie auch zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden kann. Zudem lässt sich die Zaunanlage flexibel anpassen: Abhängig von Bedarf und regionalen Vorgaben stehen sechs verschiedene Zaunhöhen zwischen 1 m und 1,82 m zur Verfügung. Selbst Grundstücke mit Gefälle stellen kein Hindernis dar, da das System entsprechend geplant werden kann.
Teiltransparenter Solarzaun aus Glasmodulen mit Blick auf Garten und Pool
Die Kombination aus Lichtdurchlässigkeit und Energiegewinnung zeigt, dass Funktion und Offenheit kein Widerspruch sein müssen. Foto: Foto: epr / Solarterrassen & Carportwerk

Klare Linien und stimmungsvolle Akzente

Auch gestalterisch bleibt der Solarzaun zurückhaltend und modern. Eine unsichtbare Kabelführung sorgt für einen cleanen Look, der die klare Linienführung unterstreicht. Optional ergänzt eine integrierte LED-Beleuchtung die Anlage und schafft ein stimmungsvolles Ambiente entlang der Grundstücksgrenze – funktional bei Dunkelheit und zugleich atmosphärisch.

Der Balkon als kleines Kraftwerk

Nicht nur der Zaun, auch der Balkon eignet sich als Ort zur Energiegewinnung. Die im Solarbalkon eingefassten Module optimieren die private Energiebilanz und tragen dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu verringern. In der Duplexvariante profitieren Nutzer von bis zu 30 % mehr Stromertrag. Die Module arbeiten dabei zuverlässig auch bei diffusem Licht und im Winter. Ein Freischaufeln bei Schnee ist nicht erforderlich.
Solarbalkon mit integrierten Solarmodulen bei Dämmerung und eingeschalteter Beleuchtung
Auch außerhalb der Sonnenstunden bleibt der Balkon ein gestalterisches Element, das Atmosphäre schafft und den Wohnraum nach außen erweitert. Foto: Foto: epr / Solarterrassen & Carportwerk

Sicherheit und Komfort im Fokus

Zum Einsatz kommen spezielle Glas-Glas-Verbundelemente für Brüstungs- und Geländersysteme, die gemeinsam mit der hohen Windlastbeständigkeit ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten. Für zusätzlichen Komfort kann der Solarbalkon blickdicht ausgeführt oder ebenfalls mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet werden, um Privatsphäre und Atmosphäre zu verbinden.

Kontrolle und langfristige Absicherung

Unabhängig davon, ob Solarzaun oder Solarbalkon: Die Leistungsüberwachung erfolgt unkompliziert per App. So behalten Nutzer ihre Energieerträge jederzeit im Blick. Ergänzt wird das Konzept durch eine 30-jährige Garantie auf die Solarglas-Module, die den langfristigen Anspruch an Qualität und Beständigkeit unterstreicht.
Resümee von Karsten Mueller (Redaktion “hausbau.net“)

Die Verbindung von Alltagsarchitektur und Energiegewinnung zeigt, wie konsequent sich Nachhaltigkeit heute in bestehende Strukturen integrieren lässt. Besonders stimmig ist der Gedanke, Flächen zu nutzen, die ohnehin vorhanden sind, ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen. Lösungen wie diese senken nicht nur langfristig Energiekosten, sondern verändern auch den Blick auf Bauelemente, die bisher rein funktional gedacht wurden. Dass dabei Gestaltung, Sicherheit und Komfort nicht zu kurz kommen, macht den Ansatz alltagstauglich. So wird Energieerzeugung Schritt für Schritt zu einem selbstverständlichen Teil des Wohnumfelds.

Autor / Quelle: Solarterrassen & Carportwerk GmbH / epr