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Erneuerbare Energiequellen auf dem Vormarsch

Immer mehr Deutsche wagen den Wechsel ihres Stromanbieters und entscheiden sich für Energie, die aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Spätestens seit der Katastrophe in Fukushima vor gut einem Jahr hat sich das Bewusstsein für eine nachhaltige Ressourcennutzung und die Skepsis gegenüber Atomstrom in weiten Teilen der Bevölkerung verstärkt durchgesetzt.

Erneuerbare Energiequellen auf dem Vormarsch. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Erneuerbare Energiequellen auf dem Vormarsch. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
 


Immer populärer: Ökostrom

Ökostrom liegt im Trend und hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Deutschland ein großes Wachstum zu verzeichnen gehabt. Stammten 1990 noch gerade einmal knapp über drei Prozent des in bundesweit produzierten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, so lag der Wert im Jahr 2009 schon bei immerhin 16 Prozent. In zehn Jahren soll zeitgleich mit der Abschalt-Frist der letzten Atommeiler etwa ein Drittel des vertriebenen Stroms "grün", also umweltfreundlich gewonnen, sein. Mittlerweile gibt es hunderte Anbieter in Deutschland, die Ökostrom vertreiben und bereits Millionen von Haushalten damit versorgen. Der anfangs noch kostspielige Luxus hat sich den Preisen herkömmlichen Stroms längst angepasst und wird in Zukunft aufgrund des umkämpften Marktwettstreits weiter sinken. Dass sich Ökostrom nicht jeder leisten kann, ist also mittlerweile eine Mär aus der Vergangenheit. Über Vergleichsportale im Internet lässt sich unkompliziert und schnell ein Anbieter finden, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird und mit attraktiven Tarifen aufwarten kann. Der Wechsel selbst geht schnell und lässt sich ohne großen Aufwand bewerkstelligen. Entscheiden Sie sich für einen neuen Anbieter, bedarf es nur dem Ausfüllen eines einzigen Formulars. Abmeldung vom alten Vertreiber und Umstellung der Energieversorgung läuft für Sie völlig unbürokratisch im Hintergrund ab. Mit Versorgungsengpässen ist während der Umstellung im Übrigen nicht zu rechnen. Das hervorragend ausgebaute Stromnetz sichert Ihren Haushalt gleich mehrfach ab, sodass die Sorge um plötzliche Stromausfälle völlig unbegründet ist.

Wachsende Bedeutung alternativer Energiequellen

Genauere Informationen zu den verschiedenen Arten erneuerbarer Energien erhalten Sie auf dem Portal Steckdose unter http://www.steckdose.de/strom/erneuerbare-energien/. Während Erdöl, -gas und Steinkohle in ihrem irdischen Vorkommen nur begrenzt vorhanden sind und auf lange Sicht irgendwann erschöpft sein werden, sind die Energiequellen für Ökostrom fortwährend vorhanden und naturgemäß keiner Limitierung unterlegen. Der größte Teil der auf diese Weise produzierten Energie stammt aus der Windkraft. Durch über die Landschaft verteilte Windräder oder riesigen Offshore-Windparks wird der Strom aus der Bewegung der Räder gewonnen und direkt ins Stromnetz gespeist. Manchmal herrscht allerdings so starker Wind, dass nicht die gesamte Kraft in Energie umgewandelt werden kann, da die Windräder überlastet sind. An anderen Tagen wiederum herrscht nur wenig oder überhaupt kein Wind, sodass insgesamt gesehen die Effizienz der Windkraft-Stromgewinnung noch verbesserungswürdig ist.

Mit gutem Gewissen Strom verbrauchen

Andere alternative Energiequellen sind Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse, Biogas und Erdwärme, deren Nutzung technisch bedingt zum Teil ebenfalls noch ausbaufähig ist. Wer ein Haus baut und sich etwa per auf dem Dach montierter Solarzellen oder einer eigenen kleinen Biomasse-Anlage selbst (teil-)versorgen möchte, der kann mit lukrativen staatlichen Förderungen und Rabatten rechnen. Tragen Sie am besten selbst zu einem nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt bei und entscheiden Sie sich für die Versorgung mit Ökostrom oder der Generierung eigener Energien im Zuge eines Neubaus.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: s.o.   
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