Vorsicht! Große Stromfresser!

Jeder Bauherr möchte seine Ausgaben so sinnvoll wie möglich einsetzen und nach Möglichkeit Kosten einsparen. Bei der Planung vernachlässigt man aber häufig folgenden Fakt: Teure und qualitativ hochwertige Anschaffungen machen sich oft erst langfristig bezahlt.

Vorsicht vor großen Stromfressern im Haushalt - Foto: Andreas Morlok / pixelio.de
Vorsicht vor großen Stromfressern im Haushalt - Foto: Andreas Morlok / pixelio.de
 


Sie mögen zwar im ersten Moment teurer sein, auf lange Sicht hingegen handelt es sich um eine vernünftige Investition. Dies gilt insbesondere für Elektrogeräte. In den letzten zwei Jahrzehnten gibt es beachtliche technische Entwicklungen in der Energieeffizienz. Im Hinblick auf die steigenden Strompreise ist es ratsam, alte Küchengeräte zu verkaufen und durch moderne Geräte nach neuesten energetischen Maßstäben zu ersetzen.


Ein Vergleich von alten und neuen Geräten


Eine Kaffeemaschine ist in fast jedem Haushalt zu finden, teilweise sind sie schon mehrere Jahre alt und verfügen über eine Warmhaltefunktion. Über diese Funktion verliert der Kaffee nicht nur zunehmend an Geschmack, sondern das Gerät verbraucht auch unnötige Energie. Außerdem wird das Wasser bei alten oder preisgünstigen Modellen Maschinen extrem langsam erhitzt, bis es die richtige Brühtemperatur besitzt. Andere Lösungen bieten sich hier an. Man kann Kaffeebereiter nutzen, für die man das Wasser über einen energiesparenden Wasserkocher erhitzt. Den fertigen Kaffee kann man in Isolierkannen warm halten, das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Ein Induktionsherd ist eine weitere sinnvolle Anschaffung. Er mag zwar teurer sein als andere Elektrogeräte, in Bezug auf die Energiekosten kann man aber mit dem neuen Gerät viel Geld sparen. Erhitzen und Wärmen eines Gerichtes auf dem Induktionsherd beansprucht etwa 40 Prozent weniger Energie als auf einem E-Herd.

Besonders große Unterschiede im Vergleich alter und neuer Geräte sind bei Kühlgeräten, Gefriertruhen und Wäschetrocknern festzustellen. Ein Wäschetrockner von 1990 benötigt für einen Durchlauf Stromkosten in Höhe etwa eines Euros, ein modernes Gerät hingegen benötigt nur 36 Cent für eine trockene Waschladung. Man darf gespannt sein, ob es auch in Zukunft weitere Verbesserungen in diesem Bereich geben wird.

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Ergänzende Informationen
 Quelle: s.o.   
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